Salam Aleykum - Friede sei mit Dir
Schön, dass Du hier bist.
"Flucht-Dieser Gedanke ließ mich total verzweifeln"
Seif ist 20, lebt seit gut zwei Jahren in Deutschland und besucht ein technisches Gymnasium. Als der Krieg in Syrien anfängt, ist Seif gerade 14 Jahre alt. Mit seiner Mutter flieht er über die Türkei und Griechenland nach Deutschland und kommt dort im Dezember 2015 an. Zunächst landet er in einem ehemaligen amerikanischen Village in der Nähe von Heidelberg. Ende Dezember 2015 zieht er mit seiner Mutter nach Winterbach in ein ehemaliges Hotel um. Zusammen mit zwei weiteren Personen leben sie nun in einem Zimmer auf 22 m².
Seif macht sich mit Feuereifer daran, die deutsche Sprache zu lernen. Dank zahlreicher Unterstützung kann er Ende Mai 2017 den C1-Kurs abschließen, der ihn zum Studium berechtigt. Doch zu seinem Entsetzen werden seine Studienbewerbungen von deutschen Universitäten abgelehnt, weil diese sein Abitur nicht anerkennen, das er, bereits auf der Flucht, an einer syrischen Schule in der Türkei ablegte. Ihm bleibt nichts anderes übrig als das Abitur auch noch auf einem deutschen Gymnasium zu machen.
In Deutschland lernt Seif hilfsbereite Menschen kennen, die jetzt für ihn seine zweite Familie sind. Er hofft inständig, dass der Krieg in Syrien bald endet, da er nicht mehr ertragen kann, wie seine Familie und andere Menschen in Syrien, insbesondere in Ghota, jeden Tag leiden müssen und jede Minute sterben könnten. Außerdem wünscht er sich sehr, dass "Geflüchtete" als wertgeschätzte, neue Mitbürger*innen lebendiger Teil dieser vielfältigen Gesellschaft werden.
Syrien - Das Land des Jasmin
Deutschland - Das Land des Brotes
Es liegt mir sehr am Herzen, mit meinen Mitmenschen in meine erste Heimat Syrien einzutauchen, den Duft des Jasmin mit allen Sinnen zu genießen und von meinem Ankommen in meiner zweiten Heimat Deutschland zu erzählen. Moment mal, und was hat jetzt Brot mit meinem Ankommen zu tun?
Gerne komme ich zu Euch. Alleine, oder mit einer ganzen Truppe, vollbepackt mit leckeren Brezeln, syrischen Spezialitäten und belebender orientalischer Musik
Besonderer Dank
Dankbar für etwas oder jemanden zu sein ist ein unbeschreibliches Gefühl.
An dieser Stelle möchte ich Annette Weber für ihre Unterstützung beim Entstehen meines Buches danken.
Mein besonderer Dank gilt auch den Menschen, die in meinem Leben eine besondere Rolle spielen: Ingeborg Kieroth, Ivo B., Karin Bremauer, Hans K., Diana Callego Carrera, Ilka Greim, Dorothe Blank-Milch und Manfried Milch, Christiane Fuchs und Edgar Fehlbier, Joud Joukhadar und Hannah Nothstein.
Es gibt auch Menschen, denen ich nicht genug dankbar sein kann:
Meiner Mutter und meinem Bruder Rateb